
Informationssicherheit systematisch steuern
ISMS aufbauen und wirksam weiterentwickeln
Wir unterstützen Organisationen dabei, ein Informationssicherheitsmanagementsystem strukturiert aufzubauen, in den Arbeitsalltag zu integrieren und dauerhaft weiterzuentwickeln. Von Scope, Rollen und Risikoanalyse bis zu Maßnahmen, Nachweisen und Management-Review.
Vom Einzelprojekt zum Managementsystem
Ein ISMS schafft klare Verantwortung und belastbare Nachweise
Ein wirksames Informationssicherheitsmanagementsystem verbindet Geschäftsziele, Risiken, Verantwortlichkeiten, Richtlinien sowie technische und organisatorische Maßnahmen zu einer nachvollziehbaren Sicherheitsorganisation.
Standards und Rahmenwerke wie ISO/IEC 27001, BSI-Standards, B3S, KRITIS, TISAX®, VDA-ISA oder C5 als Prüfrahmen schaffen dafür klare Strukturen. Sie unterstützen dabei, Risiken systematisch zu bewerten, geeignete Maßnahmen umzusetzen und deren Wirksamkeit regelmäßig zu überprüfen.
Dazu gehören auch Business Continuity Management, Audits, Penetrationstests und die Sensibilisierung der Mitarbeitenden. So lässt sich Informationssicherheit dauerhaft steuern und gegenüber Kunden, Auditoren und Aufsichtsstellen nachvollziehbar belegen.
Relevant ist das für Unternehmen, Behörden, Kommunen, öffentliche Einrichtungen, IT-Dienstleister und regulierte Organisationen mit normativen, gesetzlichen oder kundenspezifischen Anforderungen.
Ihr Ausgangspunkt
Wo stehen Sie aktuell?
Orientierung und Einstieg
Noch kein ISMS
Sie möchten Informationssicherheit strukturiert aufbauen, wissen aber noch nicht, welcher Scope, Standard oder Umsetzungsweg zu Ihrer Organisation passt. Eine Standortbestimmung schafft Klarheit über Anforderungen, vorhandene Bausteine und sinnvolle nächste Schritte.
Aufbau und Umsetzung
Strukturen etablieren
Scope, Rollen, Richtlinien, Risikoanalyse und Maßnahmenplanung sollen systematisch aufgebaut werden. Wir entwickeln mit Ihnen eine realistische Projektlogik und nutzbare Ergebnisartefakte.
Optimierung und Weiterentwicklung
Bestehendes ISMS stärken
Ihr ISMS ist vorhanden, aber Dokumentation, Maßnahmensteuerung, Reporting oder Wirksamkeitsprüfung sollen verbessert werden. Eine Reifegrad- oder Gap-Analyse zeigt priorisierte Handlungsfelder.
Betrieb und kontinuierliche Pflege
Dauerhaft steuern
Sie benötigen Unterstützung bei Reviews, Risikopflege, Maßnahmencontrolling, Management-Reporting, Awareness oder der begleitenden ISB-Rolle.
Klarer Einstieg
Der passende Einstieg für Ihre Ausgangslage
Je nach Reifegrad ist nicht sofort ein vollständiges Aufbauprojekt erforderlich. Ein klar abgegrenzter Einstieg schafft Entscheidungsfähigkeit und verhindert unnötige Parallelaktivitäten.
ISMS-Standortbestimmung
Orientierung
Kompakter Einstieg für Organisationen, die Anforderungen, Scope und vorhandene Strukturen zunächst einordnen möchten.
Leistungsumfang:
Kick-off und Zielklärung
Sichtung vorhandener Rollen, Dokumente und Anforderungen
Erste Einordnung von Scope, Handlungsfeldern und nächsten Schritten
Ergebnis
Managementtaugliche Standortbestimmung und empfohlene Roadmap.
ISMS-Gap- und Reifegradanalyse
Lücken priorisieren
Systematische Bewertung bestehender Strukturen gegen den gewählten Zielrahmen.
Leistungsumfang:
Scope-Abstimmung
Analyse von Richtlinien, Rollen, Risiken, Maßnahmen und Nachweisen
Priorisierte Bewertung und Ergebnisbesprechung
Ergebnis
Transparenter Reifegrad, priorisierte Lücken und umsetzbare Maßnahmenplanung.
CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076
Für kleine und Kleinstunternehmen
Standardisierter Remote-Einstieg für kleine und Kleinstunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten, die ihren Sicherheitsstand kompakt erfassen lassen möchten.
Leistungsumfang:
Erstinformation und Kick-off
Erhebung des Ist-Zustands
Ergebnisbericht und Präsentation der Handlungsempfehlungen
Ergebnis
Strukturierter Überblick über zentrale Handlungsfelder der IT- und Informationssicherheit.
Direkt Klären
Persönliche Einordnung Ihrer Ausgangslage

Ihr Ansprechpartner
Michael Zitzler
Vice President Sales Operations
+49 89 3090488-0
Zusammenspiel
Was wirksame Informationssicherheit ergänzt
Passend zur Organisation
Dokumentation mit oder ohne ISMS-Tool
Ein ISMS kann mit spezialisierten GRC- oder ISMS-Werkzeugen, vorhandenen Collaboration- und Ticketing-Systemen oder zunächst mit einer schlanken Dokumentationsstruktur betrieben werden. Wir unterstützen bei Vorlagen, Risiko- und Maßnahmenmanagement, Reporting sowie bei der Einführung und Nutzung geeigneter Werkzeuge. Entscheidend sind nachvollziehbare Prozesse, nicht die Anzahl der eingesetzten Tools.
Kurz eingeordnet
Häufige Entscheidungsfragen zum ISMS-Aufbau
Entscheidung
Nicht zwingend. Zunächst sollten Anforderungen, Schutzbedarf, Kunden- und Behördenanforderungen sowie der realistische Scope geklärt werden. Viele Grundelemente wie Rollen, Risikoanalyse, Maßnahmensteuerung und Nachweise sind unabhängig vom späteren Zielstandard sinnvoll.
Bestand nutzen
Ja. Bestehende Richtlinien, technische Konzepte, Protokolle, Schulungsunterlagen und Nachweise sollten zuerst bewertet und konsolidiert werden. Ein tragfähiges ISMS baut auf nutzbaren Strukturen auf, statt vorhandene Arbeit unnötig zu ersetzen.
Werkzeuge
Nein. Entscheidend sind klare Prozesse, Zuständigkeiten und eine pflegbare Dokumentation. Ein Tool kann bei komplexen Strukturen, vielen Maßnahmen oder umfangreichem Reporting helfen. Die Auswahl sollte der Methode folgen, nicht umgekehrt.
Nutzen
Ja. Ein ISMS verbessert Risikotransparenz, Verantwortlichkeiten, Priorisierung und Nachweisfähigkeit auch ohne Zertifikat. Eine Zertifizierung kann später hinzukommen, wenn Kunden, Markt oder Regulierung sie verlangen.
Wo es häufig hakt
Ein ISMS muss im Alltag funktionieren
Richtlinien, Nachweise und Maßnahmen werden nicht einheitlich gepflegt
Rollen und Verantwortlichkeiten im ISMS sind nicht klar geregelt
Risiken werden bewertet, aber nicht systematisch priorisiert und nachverfolgt
Das ISMS ist stark auf Audits ausgerichtet und im laufenden Betrieb zu wenig verankert
Normen und regulatorische Anforderungen werden parallel bearbeitet und erzeugen Doppelarbeit
Awareness, BCM und Incident Response sind nicht ausreichend in das ISMS integriert
Klar strukturiert
So wird aus Anforderungen ein wirksames ISMS

Kontext und Scope festlegen
Wir erfassen Geschäftsziele, Anforderungen, Stakeholder, Standorte, Prozesse, Informationen, Systeme und Dienstleister. Daraus werden Geltungsbereich, Sicherheitsziele und der angestrebte Reifegrad des ISMS abgeleitet.

Governance und Verantwortung aufbauen
Rollen, Gremien, Entscheidungswege und Berichtslinien werden klar festgelegt. So ist nachvollziehbar, wer Risiken bewertet, Maßnahmen verantwortet, Nachweise pflegt und Entscheidungen eskaliert.

Risikomanagement
Schutzbedarf, Gefährdungen, Schwachstellen, Auswirkungen und bestehende Kontrollen werden nachvollziehbar bewertet. Daraus entsteht eine belastbare Grundlage für Risikobehandlung und Priorisierung.
Richtlinien und Maßnahmen umsetzen
Aus Anforderungen und Risiken entsteht ein priorisierter Maßnahmenplan mit Verantwortlichkeiten, Fristen, Status und Nachweisen. Ziel ist eine Steuerung, die Managemententscheidungen unterstützt und für Kunden, Auditoren oder Aufsichten nachvollziehbar bleibt
Wirksamkeit prüfen und berichten
Kennzahlen, Audits, Vorfälle, Maßnahmenstände und Veränderungen zeigen, ob die getroffenen Maßnahmen wirksam sind und wo Entscheidungen oder Anpassungen erforderlich werden.
Verbesserung dauerhaft verankern
Risiken, Maßnahmen, Schulungen, Auditergebnisse und Veränderungen fließen in einen regelmäßigen Review- und Verbesserungsprozess ein. So bleibt das ISMS aktuell, belastbar und steuerbar.
Gemeinsam priorisieren
Klären Sie den sinnvollen nächsten Schritt
Ein ISMS bleibt nur wirksam, wenn Risiken, Maßnahmen, Nachweise, Schulungen und Management-Entscheidungen regelmäßig gepflegt werden. Je nach Bedarf unterstützen wir punktuell, als begleitendes Fachteam oder über eine externe beziehungsweise ergänzende ISB-Rolle. Technische Leistungen und Managed Services aus der Gruppe können bei der Umsetzung und im Betrieb anschließen.
Ob Aufbau, Weiterentwicklung oder Zweitmeinung: Wir prüfen gemeinsam, welcher Scope, welcher Zielrahmen und welches Einstiegsformat zu Ihrer Organisation passen.
Wissen und Handlungssicherheit
Schulungen und Workshops für den ISMS-Betrieb
Qualifizierung
IT-Grundschutz-Praktiker
Methodik verstehen
Für Personen, die Aufbau, Umsetzung oder Betrieb eines ISMS auf Basis des BSI IT-Grundschutz fundiert begleiten möchten.
Kompetenz nachweisbar aufbauen
Informationssicherheits-Risikomanagement
Risiken methodisch behandeln
Für ISB, IT, Auditoren, Revisoren und Risikoverantwortliche. Vermittelt Grundlagen, Methoden und praktische Anwendung von Risikoanalyse und Risikobehandlung nach anerkannten Standards.
Kompetenz nachweisbar aufbauen
ISMS-Tools im ISO-27001-Umfeld
Tool-Einführung planen
Firmenschulung für ISMS-Projektleitungen, ISB und IT-Teams, die die Einführung und Nutzung eines ISMS-Werkzeugs strukturiert vorbereiten möchten.
Verzahnt statt isoliert
Awareness, BCM und Incident Response im ISMS
IT-Sicherheitsbeauftragter
Verantwortung absichern
Rollen, Steuerung und laufende Aufgaben durch interne oder externe ISB-Unterstützung verlässlich organisieren.
IT-Grundschutz nach BSI
Methodischer Rahmen
Informationssicherheit mit den Standards und Bausteinen des BSI systematisch aufbauen.
ISO 27001
Internationaler Standard
Anforderungen an ein Informationssicherheitsmanagementsystem nach ISO/IEC 27001 einordnen und umsetzen.
Audit- und Zertifizierungsvorbereitung
Prüffähig werden
Gap-Analyse, Nachweise, interne Audits und gezielte Vorbereitung auf Prüfungen und Zertifizierungen.
Security Awareness
Mensch und Organisation
Awareness setzt festgelegte Sicherheitsziele und Richtlinien in verständliches Verhalten um. Zielgruppen, Inhalte, Formate und Wirksamkeitsnachweise werden aus Risiken und Anforderungen abgeleitet. Die fachliche Vertiefung erfolgt auf der eigenständigen Awareness-Seite.
Informationssicherheits-Risikomanagement
Risiken steuern
Risiken strukturiert identifizieren, bewerten, behandeln und in Entscheidungen überführen.
Business Continuity Management
Verfügbarkeit und Resilienz
BCM verbindet kritische Geschäftsprozesse, Business-Impact-Analyse, Notfallvorsorge, Wiederanlauf und Übungen. Als ISMS-Baustein adressiert es insbesondere Verfügbarkeitsrisiken; die vollständige Methodik wird auf der BCM-Seite erläutert.
Incident Response
Vorbereitet reagieren
Incident Response definiert Rollen, Melde- und Kommunikationswege, Reaktionspläne, Eskalation und Nachbereitung. Erkenntnisse aus Vorfällen fließen in Risikoanalyse, Maßnahmenplanung und Verbesserungsprozess zurück.
Technische Sicherheitsprüfungen
Wirksamkeit prüfen
Schwachstellenscans, Penetrationstests und technische Audits liefern Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Kontrollen. Feststellungen werden risikobasiert bewertet und in die Maßnahmensteuerung überführt.
Penetrationstests
Reale Angriffsmöglichkeiten prüfen
Prüfen Sie mit kontrollierten Testmethoden, ob vorhandene Schwachstellen praktisch ausgenutzt werden können.
Kurz beantwortet
Häufig gestellte Fragen
Ein ISMS ist ein Managementsystem, mit dem Informationssicherheitsrisiken, Rollen, Richtlinien, Maßnahmen, Nachweise und Verbesserungen systematisch gesteuert werden.
Das hängt von Scope, Reifegrad, Organisationsgröße, Zielstandard und verfügbaren Ressourcen ab. Eine Standortbestimmung ermöglicht eine belastbare Planung.
Meist nicht. Bestehende Richtlinien, technische Maßnahmen, Verträge, Protokolle und Schulungsunterlagen können geprüft und weiterverwendet werden.
Je nach Ziel gehören Organisationseinheiten, Prozesse, Standorte, Informationen, Anwendungen, Systeme, Dienstleistungen und relevante Dienstleister dazu.
Eine Gap-Analyse bewertet den Erfüllungsstand gegenüber Anforderungen. Eine Risikoanalyse bewertet mögliche Schäden, Eintrittsszenarien und die Angemessenheit von Maßnahmen.
Ja. Der Nutzen eines ISMS liegt zunächst in besserer Steuerung, Risikotransparenz und Nachweisfähigkeit. Eine Zertifizierung ist ein mögliches zusätzliches Ziel.
Sie legt Ziele und Rahmenbedingungen fest, stellt Ressourcen bereit, entscheidet über wesentliche Risiken und bewertet die Wirksamkeit des Managementsystems.
Sie werden aus Risiken und Anforderungen abgeleitet, mit Rollen und Nachweisen versehen und regelmäßig in Reviews und Verbesserungen einbezogen.
Nein. Ein Tool kann Skalierung, Reporting und Maßnahmensteuerung erleichtern, ersetzt aber keine klare Methode und Verantwortung.
Ja. Möglich sind punktuelle Beratung, Reviews, Schulungen, Auditunterstützung, Maßnahmencontrolling und ergänzende oder externe ISB-Leistungen.
Nächster Schritt
Informationssicherheit dauerhaft steuerbar machen
Starten Sie mit einer strukturierten Einordnung Ihrer Ausgangslage. Gemeinsam entwickeln wir einen realistischen Weg für Aufbau, Weiterentwicklung oder laufenden Betrieb Ihres ISMS.