
Netzwerksicherheit & Zugriffsschutz
Network Access Control für kontrollierte Gerätezugänge
Erkennen Sie, welche Geräte sich mit Ihrem Netzwerk verbinden, und steuern Sie den Zugriff abhängig von Rolle, Gerätetyp und festgelegten Richtlinien.
Zugänge kontrolliert vergeben
Nur bekannte und autorisierte Geräte ins Netzwerk lassen
Network Access Control schafft Transparenz darüber, welche Geräte sich mit dem Netzwerk verbinden, und steuert Zugriffe anhand definierter Regeln. Unbekannte Geräte können erkannt, gemeldet und je nach Konzept automatisch eingeschränkt werden. Gleichzeitig entsteht eine aktuelle Übersicht über Geräte und Netzwerkzugänge.
Typische Herausforderungen
private oder unbekannte Geräte können sich mit LAN oder WLAN verbinden
Dienstleister, Service-Laptops oder IoT-Geräte werden nur eingeschränkt kontrolliert
Geräte, Nutzer und Anschlussorte sind nicht vollständig transparent
Zugriffsregeln und Ausnahmen werden manuell oder uneinheitlich gepflegt
Klarer Start
Geräte, Zugänge und Regeln transparent machen
Wir erfassen vorhandene Zugangswege, Gerätetypen und Berechtigungen und leiten daraus ein passendes Zugriffskonzept ab. LAN und WLAN können dabei gemeinsam betrachtet werden, etwa für rollenbasierte Zugänge, Gäste-Netze und getrennte Geräteklassen.
Ergebnis:
Transparenz über angeschlossene Geräte, definierte Zugriffsregeln und priorisierte Maßnahmen für eine schrittweise Umsetzung.
Nach Bedarf
Unsere Leistungen im Überblick

Discovery und Geräteübersicht
Sichtbarkeit darüber schaffen, welche Geräte an welchen Ports oder über welche Zugänge mit dem Netzwerk verbunden sind.

Richtlinien und Rollenmodell
Definition von Geräteklassen, Benutzergruppen, Zugriffsbedingungen, Ausnahmen und Verantwortlichkeiten.

802.1X und Authentisierung
Planung und Einführung geeigneter Authentisierungsverfahren für kabelgebundene und drahtlose Zugänge.
Dynamische Netzwerkzuordnung
Automatische Zuordnung zu VLANs oder Rollen abhängig von Identität, Gerätetyp und Richtlinie.
Gäste, Dienstleister und BYOD
Getrennte und zeitlich oder funktional begrenzte Zugänge für externe und private Geräte.
Pilot, Rollout und Betrieb
Einführung in einem begrenzten Bereich, Auswertung, schrittweiser Ausbau und Dokumentation der Betriebsprozesse.
NAC ist kein reines WLAN-Projekt. Es kontrolliert insbesondere auch kabelgebundene Zugänge über Switch-Ports, Service-Laptops, IoT-Geräte und externe Dienstleister.
Unbekannte Geräte werden sichtbar und steuerbar. Je nach Richtlinie können sie einem passenden Segment zugeordnet, eingeschränkt oder in einen Quarantänebereich verschoben werden.
Direkt klären
Ihre Netzwerk- und Zugriffssituation persönlich besprechen

Ihr Ansprechpartner
Michael Zitzler
Vice President Sales Operations
+49 89 3090488-0
Nachvollziehbare Ergebnisse
Was Sie nach dem Projekt erhalten
Übergang in einen verlässlichen Betrieb: Je nach Leistungsbereich können Betrieb, Monitoring, Änderungen, Updates und regelmäßige Reviews separat vereinbart werden.
Dokumentierte Ausgangslage und priorisierte Risiken
Abgestimmtes technisches Zielbild
Nachvollziehbare Regeln, Zuständigkeiten und Ausnahmen
Technisch umgesetzte oder pilotierte Maßnahmen
Dokumentation für Betrieb, Änderungen und Prüfungen
Empfehlung für Betrieb und Weiterentwicklung
Strukturiert umsetzen
Von der Analyse bis zur Betriebsübergabe
Aufnahme und Analyse
Bestehende Architektur, Konfigurationen, Zugriffswege, Abhängigkeiten und Betriebsprozesse aufnehmen.
Zielbild und Prioritäten
Sollzustand, Anforderungen, Risiken und sinnvolle Umsetzungsschritte festlegen.
Pilotierung und Umsetzung
Maßnahmen kontrolliert testen, technisch umsetzen und mit relevanten Fach- und Betriebsbereichen abstimmen.
Validierung und Dokumentation
Funktion, Regeln und Ausnahmen prüfen sowie Konfigurationen und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar dokumentieren.
Übergabe und Weiterentwicklung
Leistung in den Betrieb überführen und Review- beziehungsweise Änderungsprozesse vereinbaren.
Nach der Umsetzung
Übergang in einen verlässlichen Betrieb
Netzwerkzugriff und Identitätssteuerung zusammendenken
Identity & Access Management legt fest, wer oder was auf Anwendungen und Daten zugreifen darf. Die Netzwerksicherheit ergänzt diese Regeln um Gerät, Zugriffsweg und Zielbereich. Wir führen beide Perspektiven in einer abgestimmten Architektur zusammen und überführen Rollen, Berechtigungen und technische Zugangsregeln in den Betrieb.
Was wir bieten:
Bestandsaufnahme von Identitäten, Rollen, Berechtigungen und Zugriffswegen
Zielbild für Authentisierung, Zugriffssteuerung und Netzwerksicherheit
Konzeption nachvollziehbarer Rollen und Berechtigungsmodelle
Steuerung von Zugriffen nach Identität, Gerät, Standort und Zielsystem
Technische Umsetzung, Integration und Pilotierung
Dokumentation von Regeln, Verantwortlichkeiten und Ausnahmen
Ihr Vorteil: Zugriffe werden anhand von Identität, Rolle, Gerät und Kontext gesteuert. So greifen Identity & Access Management und Network Access Control in einem nachvollziehbaren Zugriffsmodell ineinander.
IAM
Im Zusammenhang betrachten
Weiterführende Themen
Netzwerksicherheit & Zugriffsschutz
Netzwerke segmentieren, Zugriffe kontrollieren und Verbindungen zwischen Benutzern, Geräten, Standorten und Systemen gezielt absichern.
Security Monitoring & Detection
Sicherheitsrelevante Ereignisse erkennen, zentral auswerten und verdächtige Aktivitäten frühzeitig einordnen und eskalieren.
Incident Response & Recovery
Sicherheitsvorfälle strukturiert bearbeiten, Auswirkungen begrenzen und Systeme kontrolliert in einen sicheren Betrieb zurückführen.
Netzwerk & Connectivity
Standorte, Systeme und Cloud-Umgebungen leistungsfähig, verfügbar und sicher miteinander verbinden.
Kurz beantwortet
Häufig gestellte Fragen
Network Access Control erkennt Geräte und Benutzer beim Zugang zu LAN oder WLAN und setzt festgelegte Zugriffsrichtlinien technisch durch. Je nach Identität, Gerätetyp und Sicherheitsstatus kann der Zugriff erlaubt, eingeschränkt oder einem separaten Bereich zugeordnet werden.
Ja, NAC kann gerade für kabelgebundene Zugänge relevant sein. Switch-Ports, Service-Laptops, IoT-Geräte und externe Dienstleister lassen sich dadurch besser erkennen und kontrollieren.
Abhängig von der Richtlinie können unbekannte Geräte blockiert, eingeschränkt oder in ein Quarantäne- beziehungsweise Registrierungsnetz verschoben werden. Die Reaktion wird so gestaltet, dass Sicherheit und betriebliche Abläufe zusammenpassen.
802.1X ist ein verbreitetes Verfahren zur portbasierten Authentisierung in LAN und WLAN. Es ermöglicht, Identitäten oder Geräte vor dem regulären Netzwerkzugang zu prüfen. Für Geräte ohne 802.1X-Unterstützung sind ergänzende Verfahren erforderlich.
Ja, geeignete NAC-Lösungen können Geräte abhängig von Identität, Rolle, Gerätetyp oder Richtlinie dynamisch einem VLAN oder einer Netzwerkrolle zuordnen. Voraussetzung ist eine abgestimmte Netzwerk- und Richtlinienarchitektur.
Für Gäste und Dienstleister werden getrennte, zeitlich oder funktional begrenzte Zugänge eingerichtet. Verantwortliche, Gültigkeitsdauer und erlaubte Ressourcen sollten nachvollziehbar festgelegt werden.
IAM verwaltet Identitäten, Rollen und Berechtigungen. NAC nutzt Identitäts- und Gerätekontext, um den technischen Netzwerkzugang durchzusetzen. Beide Bereiche müssen abgestimmt sein, haben aber unterschiedliche Aufgaben.
Sinnvoll ist eine Bestandsaufnahme von Geräten, Switches, WLAN, Identitätsquellen und kritischen Zugängen. Anschließend werden Richtlinien und Ausnahmen definiert und in einem begrenzten Bereich pilotiert, bevor der Rollout schrittweise erfolgt.
Projekt einordnen
Nächsten Schritt gemeinsam einordnen
Wir prüfen Ihre Ausgangslage, benennen sinnvolle Prioritäten und klären, welcher Einstieg technisch und organisatorisch passt.